Dringend benötigte FFW-Fahrzeughalle wird neu gebaut
Eine größere Baustelle gibt es derzeit am Marktgraben, hinter dem Feuerwehrhaus in Hahnbach

Dort wird eine dringend benötigte Fahrzeughalle neu gebaut, wofür bereits viele Eigenleistungen durch Feuerwehrkameraden geleistet wurden.
Am 15. Mai 2026 wurde bereits die dortige Blechhalle versetzt. Die ursprünglich mit Faserzementplatten verkleidete Halle hatte man 1979 als Fahrzeughalle für den ZB, den Zivil- und Bevölkerungsschutz, errichtet. Davor diente die Konstruktion als Fahrradunterstand an der Schule in Unterschalkenbach. Für den ZB wurde sie umgebaut, erhöht und mit Wänden und einem Tor versehen. Nach Auflösung des ZB nutzte die Wasserwacht die Halle und nach Umzug der Wasserwacht an den Sportweiher baut sie die Feuerwehr um. Mit Sandwichplatten verkleidet und versetzt, dient sie weiterhin als Fahrzeug- und Lagerhalle.
Nach sehr viel Vorarbeit durch Feuerwehrleute wurden am 29. und 30. Mai 2026 die Fertiggaragen und die andere Fahrzeughalle abgebrochen. Unterstützt wurde man dabei durch die Firmen Hubmann sowie Luber & Freller. Diese Abbrucharbeiten waren erforderlich, um Platz zu schaffen für den benötigten Erweiterungsbaus des Feuerwehrhauses.
Bereits abgeschlossen ist mittlerweile der Bauabschnitt 1 der Jugend- sowie Schulungsraum
Hierfür wurde das alte Treibstofflager abgebrochen und gemeinsam mit der ehemaligen Schlauchhalle zu einer Küche und Werkstatt mit Kleinteilelager umgebaut. Nun folgt der Bauabschnitt 2, der Anbau einer Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen, geschlechtergetrennten Umkleiden, Sanitär- und Duschräumen und Schlauchlagern für die Ortswehren samt Lagerflächen. Abschluss soll dann der Bauabschnitt 3 sein. Dabei soll die bestehende Fahrzeughalle ertüchtigt und der aktuelle Schulungsbereich umgebaut werden
Im Zuge der gesamten Maßnahme wird auch eine adäquate Ersatzversorgung eingebaut werden, so dass die Feuerwehr auch bei längerem Stromausfall einsatzfähig bleibt.
Beachtenswert ist, dass bislang mehr als 1200 Stunden an Eigenleistung der Feuerwehrkameraden für den Bau eingebracht wurden
Dazu kommt noch, dass auch die komplette Planungsleistung bis zum fertigen Bauantrag durch Mitglieder der Wehr unentgeltlich geleistet wurden. Erst für die Werkplanung und Ausschreibung musste ein Architekt beauftragt werden.
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