Sulzbach-Rosenberg: Benefizkonzert im Seidel-Saal
Der Goldschläger-Posaunenchor der evangelischen Getsemani Kirche von Schwabach überzeugte beim Benefizkonzert
(v.li.n.re.) Maximilian Graf, Maximilian Weiner, Johannes Pickart, Karl-Ludwig Weiner, Friedhelm Kerkau und Oliver Korn spielten sich harmonisch in die Herzen der Sulzbacher

SEGA, den Verein für „Seelische Gesundheit im Alter“, vertrat Heidi Himmelhuber zusammen mit Elfriede Weickart, Sonja Oleson und Angelika Bär. Sie hatten den Seidel-Saal gut vorbereitet und beschenkten nach einer guten Stunde die sechs Bläser mit gefüllten Rucksäcken für ihr ehrenamtliches Engagement.
Getragen festlich begann die sechs Blechbläser mit drei Trompeten, zwei Posaunen und einer Tuba mit klassischer Turmmusik von Heinrich Kaspar Schmid.

Innig und ein wenig melancholisch und folgte „Gabriellas Song“ von Stefan Dan Nielsson. Schwungvoll tänzelnd und mit einem sonoren Tuba-solo kam Heinz Hornigs „Für Teresa“.
„Pfeif drauf“, die swingende Titelmelodie der „Rosenheim Cops“, von Haindling erfreute „ohne Leich“. „El condor pasa“ führte in die Anden und Simon und Garfunkels adaptierte Version „I’d rather be“ verführte zum Mitsummen.Ähnlich erging es bei „Eleanor Rigby“ von den Beatles, mit der auf „all the lonely people“ sehnsüchtig und ganz bewusst die Alterseinsamkeit angesprochen wurde.
Vincent Clars harmonisches Liebeslied „Only you“ widmete Friedhelm Kerkau, Bandleader und Moderator des Abends, seiner Frau und den fleißigen Damen.
Allen Müttern galt der Dank der Formation mit „Lady Madonna“, dem schwungvollen Ohrwurm der Beatles. Deren „Yellow Submarine“ vollzog mit dem begeisterten Publikum perfekt ein Auftauchen aus Dunklem zu einer leichten fröhlichen Melodie, die zum Mitklatschen einlud.
Bei ihrer Zugabe, ihrer swingenden Erkennungsmelodie „Gloryland“ von den Lords, hörten wohl die meisten das schmissige „Ja, mir san mim Radl da“. Bereits hier und noch einmal nach dem „Save your kisses to me“ von „Brotherhood of Men“ dankte das Publikum stehend den Musikern für die gute Stunde. Diese seien mittlerweile „volljährig“ geworden, da sie seit 18 Jahren bestehen, erklärte Kerkau und versprach mit seinem Sextett im Herbst zum offenen Wirtshausingen wiederzukommen.

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