Marktgemeinderatssitzung mit wichtigen Informationen

Geschrieben von mma am . Veröffentlicht in Nachrichten zu Hahnbach.

Zu interessanten und wichtigen Informationen begrüßte Bürgermeister Dominik Sachsenhauser die Mitglieder des Gemeinderats im großen Rathausaal

Auch Sarah Dehling, Christiana Meiler von GESTALT-get SET und Förster Klaus Schreiber stellten ausführlich ihre Projekte vor und beantworteten Fragen.

Einstimmig wurde in die Tagesordnung zusätzlich eine Erweiterung der limitierten Anzahl der Preisträger für Gold- und Silbermedaillen aufgenommen Ab sofort darf es nun acht statt fünf Ausgezeichnete bei den Goldmedaillen und 20 statt 15 bei den Silbermedaillen geben.

Von der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils Ehenbach, kurz AOVE, stellte Sarah Dehling das Projekt GESTALT vor

Dieses Präventionsprogramm setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von „Gehen-Spielen-Tanzen-als lebenslange Tätigkeit“ zusammen und will primär Männer ab 60 Jahren mobilisieren. Die Physiotherapeutin Christina Meiler wird die 12 Übungseinheiten und drei Exkursionen leiten.

Beginn ist am Mittwoch, den 30. September um 14 Uhr im Gymnastikraum im Kommunikationszentrum in Ursulapoppenricht. In 90 Minuten soll dann abwechslungsreich und mit viel Spaß die körperliche Fitness gefördert werden. Begleitet wird das Projekt unter anderem von der FAU, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Auch ist es dank mehrfacher Förderungen kostenlos. Eine Anmeldung unter 09664/952467 ist bis zum 14. September möglich.

Förster Klaus Schreiber stellte eine nachhaltige Bewirtschaftung im Gemeindewald am Beispiel der Bürgerspitalstiftung vor

Vor allem wegen des Klimawandels sei weiterhin ein Waldumbau mit mehr Laubbaumarten dringend erforderlich. Dank der „Supertruppe der Gemeinde vom Bauhof bis zur Vewaltung“, so Schreiber, sei man dabei bereits auf dem besten Weg und könne auf 17 verschiedene Nadelbaumarten und 28 Laubbaumarten verweisen. Sogar Mammutbäume seien auf der Fläche von 77,5 Hektar dabei und manch weitere Exoten, die man beobachte.

Auch habe sich der Holzvorrat verdoppelt und der massive Zuwachs werde unterschätzt, so der Förster. Er wünsche sich ein Verschmelzen von Flurstücken, damit noch effektiver Rückegassen, Wegen und Lagerplätze angelegt werden können. Die sei nicht zuletzt bei Waldbränden hilfreich. Auch vermehre die ökologische Aufwertung zudem die gemeindlichen Ökopunkte, die diese u.a. für Ausgleichsflächen brauche.

Diffiziles zeigte der Sachstandsbericht zur Innenentwicklung auf

Für den Ort Hahnbach kann man mit den beiden Bausteinen, das integriertes Quartierskonzept mit einem Jahr Laufzeit und das fünfjährige Sanierungsmanagement, große energetische und klimatische Ziele angehen. Hier gibt es für die einzelnen Aktivitäten 75% Förderung. Gegen Leerstände, dichteres Bauen und die Umsetzung des Baurechts brauche es bis Ende des Jahres Grundsatzentscheidungen, so Bürgermeister Sachsenhauser, wie man weiter machen will. Diese sollen bei der anstehenden Klausurtagung eingehend behandelt, diskutiert und entschieden werden.

Dem Antrag zur Förderung der Sanierung des Anwesens in der Hauptstraße 64 wurde wie üblich stattgegeben. Auch stimmten alle einer Stadionordnung der Josef-Trösch-Sportanlage zu.

Das Defizit der Kindertagesstätte Klapperstörche in Höhe von fast 53.5000 Euro ist laut Vertrag auszugleichen, erfuhr man. Erfreulicherweise habe aber das Kinderhaus Blumenwiese einen Überschuss erzielt und 6.200 Euro könne man für zukünftige Defizite ansparen.

Bürgermeister Sachsenhauser gab noch die Trasse bekannt, in der eine Stromleitung von Gebenbach nach Rosenberg gelegt werden wird. Natürlich werde man dabei auch, so weit möglich Synergieeffekte nutzen, versicherte er. Im Rahmen dessen wird in den nächsten 2 Jahren auch die Stromversorgung auf dem Frohnberg wesentlich verbessert.

Vor dem nicht-öffentlichen Teil wurde noch von Mitgliedern des Gemeinderats auf eine wünschenswerte Klimatisierung von Kindergarten und Schule verwiesen.