Politische Powerfrau - Evi Höllerer
Evi Höllerer ist eine der Dienstältesten bei den stellvertretenden Bürgermeisterinnen im ganzen Landkreis Amberg-Sulzbach

Bei der letzten Wahl wurde sie sogar mit der zweithöchsten Stimmenzahl gewählt, was sie sehr gefreut und als Bestätigung ihrer Arbeit empfunden hat. Hahnbachs neuer Bürgermeister Dominik Sachsenhauser gratulierte ihr herzlich und auch die Vorstandschaft der Frauen Union beschenkte ihre Vorsitzenden mit einem Blumenstrauß.
„Politik hat mich schon immer interessiert“ erzählt sie und fährt fort „Mit meinem Vater hab‘ ich regelmäßig Nachrichten geschaut und auch in der Familie wurde oft über Orts- und Weltpolitik diskutiert.“
So wundert es nicht, dass sie nach ihrer beruflichen Ausbildung wieder zurück in Hahnbach, der Frauen Union beigetreten ist. Sie blieb ihr bis heute treu, wurde bald schon zweite - und seit 2007 deren erste Vorsitzende. „Ich bin dankbar“, so die 63jährige, „dass mich meine erweiterte Familie stets und klaglos unterstütz hat.“
Es ist gerade diese Kompetenz in Familienangelegenheiten, die sie erfolgreich in den Gemeinderat einbringt. Doch will sie bewusst weiter für ihren Mann Jürgen, die beiden Söhne Dominik und Patrick und die Enkelinnen Hannah und Finja ausreichend Zeit haben, betont sie.
Gerade in den lebenswichtigen Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Kinderbetreuung, Kooperation und Kommunikation sieht Evi Höllerer ihr bevorzugtes Engagement, das sie als jahrelange Kindergartenbeauftragte und in verschiedenen Ausschüssen stets eingebracht hat.
„Meine Heimat“, so Höllerer „ist mir meinen Einsatz mehr als wert und gerade als Frau hat man hier vielleicht ein zusätzliches, besonderes Gespür“. Auch in Zukunft soll dies in der Gemeinde zum Tragen kommen, da wichtige Entscheidungen für die Verwaltungsgemeinschaft anstehen. Denn es wird zügig um Infrastruktur, Nahwärme, Kinderversorgung, Feuer- und Katastrophenschutz, erneuerbare Energien, Schutz der Natur und so vieles mehr gehen.
Ganz viel Freude macht Evi Höllerer auch ihr Amt Trauungen vorzunehmen, das sie seit 2014 ausübt, wie auch so mancher Einsatz beim örtlichen Sportverein. Wie dieser ist auch ihr Amt in erster Linie ein Ehrenamt mit nur einer geringen Aufwandsentschädigung. „Gut, dass ich zudem noch externe Beraterinnen hab‘, fügt sie schmunzelnd hinzu und mich auch ganz viel Frauenpower der FU mitträgt.
„Ja“, setzt sie final hinzu „als zweite Bürgermeisterin hätte ich schon kandidieren können, doch so wie es ist, passt es mir gut. Die Balance zwischen Politik, weiteren Ehrenämtern und Familie ist für mich gerade richtig.“ Da kann man doch eigentlich nur ihr, ihrer Familie, Freunden und dem Markt gratulieren!
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